Die Infoveranstaltung von NOlympia in Oberammergau unterstreicht, was bisher nur ein Gefühl war: Die Kritik an der Olympiabewerbung 2018 wird von größeren Teilen der Bevölkerung getragen.
Kritikpunkte vor Ort sind hauptsächlich:
- Zerstörung von wertvollem Talraum, jarhhunderte alter Kulturlandschaft und Heimat
- Mißachtung touristischer Leitlinien wie "Natur+Kultur", die unvereinbar mit den Plänen der Bewerber sind
- Massive Verschwendung von Steuergeldern (Biathlon in Ruhpolding wird für die WM 2012 mit 16 Mio € aus dem Konjunkturpaket II erneuert; in Oberammergau sollen 30 Mio € temporär verbaut werden)
- Unkalkulierbare Folgen und Kostenexplosionen, zum Beispiel sogenannte Sachzwänge
- Verträge mit dem IOC, sie sogar Münchens OB Ude als "Zumutung" tituliert hat. Das IOC schöpft bei allen Olympiaden Gewinne in Milliardenhöhe ab während es die Austragungsorte mit einseitigen Vorgaben knebelt; Juristen haben derartige Verträge als sittenwidrig beurteilt
- Korruption und Vetternwirtschft beim IOC. Fehlende Umsetzung ethischer Anforderungen (z.B. wurden für die Olympischen Spiele in Vancouver Indianer einfach enteignet)
Den Vorträgen von Willi Rehberg, Andreas Keller, Axel Döring, Ludwig Hartmann (MdL) und Korbinian Freier folgten 118 Besucher (gezählt).
Die Presseartikel finden Sie hier:
Süddeutsche Zeitung - Bayernteil
Münchner Merkur - Lokalteil Garmisch-Partenkirchner Tagblatt
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