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Nach einer spannenden Debatte stimmte die Mehrheit der
Delegiertenversammlung am 20.11.2010 in Freiburg für den Antrag und somit gegen die Bewerbung. Eingereicht wurde der
Antrag von Veronika Jones und Korbinian
Freier, den Sprechern des Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen, Ludwig Hartmann (MdL), dem
Gründer des NOlympia Netzwerkes, Katharina Schulze, der Vorsitzenden der Grünen Jugend München sowie vielen weiteren Unterstützern aus dem gesamten Bundesgebiet.
Das Ergebnis ist ein großer
Erfolg für alle, die sich seit langem gegen die Bewerbung München mit Garmisch
und Schwaiganger engagieren. Wir beschäftigen uns seit über zwei Jahren mit der
Thematik und endlich hat sich nach dem Landesverband Bayern jetzt auch der
Bundesverband gegen die Olympischen Winterspiele 2018 ausgesprochen. Wir freuen uns, dass wir es geschafft haben, die Diskussion, die von der Basis
ausging, bis ganz nach oben zur Parteispitze zu tragen. Denn die Olympischen
Winterspiele gehen nicht nur München und das Oberland etwas an. Der Bund haftet
mit einem Drittel für die finanziellen Risiken der Bewerbungsgesellschaft –
deswegen war es richtig und wichtig auf Bundesebene eine Entscheidung herbeizuführen.
Wir begrüßen den Schritt von
Claudia Roth sich aus dem Kuratorium der Bewerbungsgesellschaft zurückzuziehen
und haben Respekt vor dieser Entscheidung. Wir sind froh, dass die
Aufklärungsarbeit an der Basis Früchte getragen hat und dass die Delegierten
des Parteitags die ökologischen, finanziellen und gesellschaftlichen Risiken
der Bewerbung nicht mittragen wollen und nun ein klares Signal ausgesendet haben.
Münchner Merkur, Interview mit Korbinian zu dem Beschluss
Youtube Video der Olympia-Debatte bei der Bundesdeligiertenkonferenz vom 20.11.2010
Kommentar bei Eurosport zu dem Thema
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