Kreisverband Garmisch-Partenkirchen
Alles Öko, oder was?!
Grüne Politik entspringt der Ökologie-Bewegung der 80er Jahre, geht aber
weit über den Umweltschutz hinaus. Ein Leitgedanke Grüner Politik ist
die Frage nach den Konsequenzen aktueller Entscheidungen für unseren
weiteren Weg - und das nicht nur beim Thema Umwelt, sondern auch in der
Sozial- und Wirtschaftspolitik. Bei derartigen wichtigen Fragen haben
Seilschaften und Machtklüngel nichts verloren, genau so wenig wie
Sozialromantik und krampfhaftes Festhalten an alten Gefügen. Statt
dessen ist Menschenverstand gefordert und ein Gewissen, das sich auch
morgen noch im Spiegel betrachten kann. Das ist Grüne Politik für uns.
Ihre Ansprechpartner:
Warum Grüne im Landrkeis GAP?
- Wir wollen den öffentlichen Diskurs über die Entscheidungen fördern, die den Landkreis und seine Gemeinden betreffen. Dabei gilt es insbesondere vier Blickwinkel abzuwägen: Was liegt im Interesse der Einzelnen, was im Interesse der Allgemeinheit; wie können die Bedürfnisse zukünftiger Generationen berücksichtigt werden und was können wir im Umgang mit unserer Umwelt verantworten?
- Unser Landkreis übt wie wenig andere in Deutschland eine Vorbildfunktion aus: Jährlich mehr als vier Millionen Übernachtungen und ein Vielfaches an Tagesgästen stehen dafür. Die Besucher in unserem Kreis bewundern seine Naturschönheiten, seinen Reichtum an Kunst und Kultur, seine Traditionen, seine Menschen. Für uns im Kreis erfordert das eine schwierige Balance. Auf der einen Seite müssen Attraktionen und Infrastrukturen geboten werden, auf der anderen Seite dürfen diese Einrichtungen nicht "ihre Kinder fressen". Tourismus mit Herz und Verstand ist gefordert, um diesen bedeutenden Wirtschaftszweig in unserer Heimat grün zu halten. Und wenn uns das gelingt, dürfen wir darauf vertauen, dass gute Beispiele mit unseren Gästen nach ganz Deutschland getragen werden.
- Weil Energie- und Klimapolitik auch im Landkreis ihre Stimmen brauchen! Das ist wirtschaftlich, zukunftsfähig und umweltschonend zugleich. Klimapolitik bezieht sich dabei nicht nur auf die Vorsorge, wie zum Beispiel CO2-Reduzierung, sondern auch auf vernüftige Maßnahmen in Reaktion auf eine sich verändernde Welt. Hier könnte der Hochwasserschutz durch intakte Wälder und Moore ein Beispiel sein.
>> zum Wahlprogramm 2008
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